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Kopfschmerzen wirksam bekämpfen

Kopfschmerzen gehören zu den Gesundheitsproblemen Nummer eins weltweit. Laut aktuellen Zahlen leiden mehr als 54 Millionen Menschen, also über 70 Prozent der deutschen Bevölkerung, unter gelegentlichen oder chronischen Kopfschmerzen. Durch die vielen verschiedenen Formen von Kopfschmerzen ist auch die Therapie sehr vielfältig. Im Fokus sollten natürlich pflanzliche Mittel stehen.

Drückend, hämmernd oder ziehend, anfallsartig oder dauerhaft: Der heutigen Medizin sind über 250 verschiedene Arten von Kopfschmerzen bekannt. Im Jahre 2013 wurde die dritte Auflage der internationalen Kopfschmerzklassifikation in einer Betaversion mit 367 Hauptdiagnosen publiziert. Kopfschmerzen gehören zu den Gesundheitsproblemen Nummer eins weltweit. Laut aktuellen Zahlen leiden mehr als 54 Millionen Menschen, also über 70 Prozent der deutschen Bevölkerung, unter gelegentlichen oder chronischen Kopfschmerzen, meldet die Techniker Krankenkasse. Als die häufigsten Arten werden der Spannungskopfschmerz, Migräne und Cluster-Kopfschmerz (primäre Kopfschmerzen) und Medikamentenkopfschmerz und Kopfschmerz infolge einer Erkrankung (sekundäre Kopfschmerzen) unterschieden.

Die Studie „Migräne und Spannungskopfschmerz in Deutschland“, die im „Journal of Health Monitoring“ erschienen ist und die das Robert-Koch-Institut veröffentlicht hat, formuliert weitere zahlreiche besorgniserregend Ergebnisse. In Deutschland sind Kopfschmerzerkrankungen sowohl unter Frauen als auch unter Männern weit verbreitet und führen meist zu Einschränkungen der Lebensqualität. Die häufigsten Kopfschmerzerkrankungen sind Migräne und Spannungskopfschmerz. [...] Anhand der diagnostischen Kriterien der International Classification of Headache Disorders wurden Häufigkeit, Dauer, Eigenschaften und Begleiterscheinungen der Kopfschmerzen erfragt. 57,5 % der Frauen und 44,4 % der Männer in Deutschland berichten, binnen eines Jahres mindestens einmal von Kopfschmerzen betroffen zu sein. 14,8 % der Frauen und 6,0 % der Männer erfüllen die kompletten Kriterien für Migräne. 10,3 % der Frauen und 6,5 % der Männer sind von Spannungskopfschmerzen betroffen.“ Zudem heißt es: „Migräne und Spannungskopfschmerzen treten vorwiegend im erwerbsfähigen Alter auf und nehmen im Altersverlauf stetig ab. Migräne geht häufig mit Begleiterkrankungen wie depressiven Symptomen und Angststörungen einher. Der Versorgungsgrad bei Kopfschmerzerkrankungen ist gering.“

Oftmals sind Stress, Depressionen oder Angst die Auslöser von Kopfschmerzen

Durch die vielen verschiedenen Formen von Kopfschmerzen ist auch die Therapie sehr vielfältig. In der Selbstmedikation stehen verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung, die pflanzlich oder synthetisch gewonnen werden. Im Fokus sollten natürlich pflanzliche Mittel stehen, denn es gilt die Erkenntnis: „Schmerzmittel zur Behandlung von akuten Kopfschmerzen können zu Dauerkopfschmerzen führen. Für Betroffene kann ein Teufelskreis entstehen: Aus Angst vor Schmerzattacken greifen sie häufig bis täglich zu Schmerzmedikamenten oder erhöhen ihre Dosierung eigenmächtig. Dieser Übergebrauch kann sich auf den Gehirnstoffwechsel auswirken und die Grenze, ab der ein Reiz als Schmerz wahrgenommen wird, herabsetzen. Zuvor vom Schmerzzentrum als normal, also als nicht schmerzhaft bewertete Reize führen nun zu Schmerzempfinden und die Kopfschmerzen werden chronisch, das heißt, die Schmerzen halten mindestens 15 Tage pro Monat an. In Deutschland sind rund 40 bis 50 Prozent aller Patienten mit chronischen Beschwerden von diesem sogenannten Medikamentenkopfschmerz betroffen“, schreibt die Techniker Krankenkasse.

Übrigens: Oftmals sind Stress, Depressionen oder Angst die tatsächlichen Auslöser. Der Spannungskopfschmerz tritt häufig bei Menschen auf, die überlastet sind, zu regelmäßig Alkohol konsumieren, nicht regelmäßig essen oder zu wenig schlafen. Wichtig ist es, sich untersuchen zu lassen, bevor man zu Heilmitteln aus der Natur greift, denn in seltenen Fällen kann sich hinter Kopfschmerzen auch eine ernsthafte Erkrankung verbergen.

Ätherische Öle können Schmerzen lindern und die Durchblutung verbessern

Liegen keine organischen Ursachen zugrunde, kann zum Beispiel Ingwer helfen: Die Wurzel hemmt die Synthese von Prostaglandin, eine Substanz, die zu Kopfschmerzen führt. Als Tee eingenommen, hat Ingwer keine Nebenwirkungen. Ebenso kann eine Aromatherapie mit verschiedenen ätherischen Ölen Linderung verschaffen. Ätherische Öle können nicht nur Schmerzen lindern, die Durchblutung verbessern und Stress reduzieren, sie stimulieren auch das Immunsystem. Die werden im Verhältnis fünf Milliliter zu 250 Milliliter in Wasser aufgekocht und nach dem Abkühlen mittels feuchter Tücher auf Stirn und Nacken aufgebracht, wo sie etwa eine halbe Stunde lang wirken sollen.

Auch die Weidenrinde kannfür Erleichterung sorgen. Bereits die Ägypter kannten schon im vierten Jahrtausend vor Christus die wunderbare Kraft und Wirkung der Weidenrinde. Dies belegen archäologische Funde. Dort im alten Griechenland beschrieb Hippokrates von Kos um 400 vor Christus die wertvollen ernährungsphysiologischen Wirkungen eines Auszuges aus der Rinde von Weiden. Auch die bekannte Äbtissin und Naturgelehrte Hildegard von Bingen (1098 bis 1179) empfahl den Extrakt zur Unterstützung des physiologischen Wohlbefindens. Die Kräuterfrauen im Mittelalter kochten die Weidenrinde auf und bereiteten ein bitteres Gebräu, das in entsprechend hoch konzentrierter Dosis sogar als Heilmittel zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen verwendet worden sein soll.

Mutterkraut ist für seine Wirkung gegen Kopfschmerzen und Migräne bekannt

Der Inhaltsstoff Salicin der Weidenrinde ist übrigens Bestandteil eines äußerst bekannten Medikaments. 1859 gelang es dem Marburger Chemieprofessor Hermann Kolbe, aus Salicin die bis heute bekannte Salicylsäure zu gewinnen, nämlich einen natürlichen Wirkstoff, der in hohen Dosierungen sogar medizinische Wirkungen hat. Der Bayer-Chemiker Felix Hoffmann schaffte es dann schließlich 1897, diesen Wirkstoff in einer hierfür entsprechend hohen Konzentration als Schmerzmittel synthetisch herzustellen (Acetylsalicylsäure). Der Name dieses dadurch entstandenen Produkts: Aspirin!

Auch Mutterkraut ist für seine Wirkung gegen Kopfschmerzen und Migräne bekannt. Die darin enthaltenen ätherischen Öle wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd – dieser beruhigende Tee kann ein- bis zweimal am Tag getrunken werden. Mutterkraut hat eine dreifache Wirkung gegen Migräne: Es wirkt zielgerichtet, genau dort, wo Migräne entsteht – in den Blutgefäßen im Kopf. Es hemmt die Erweiterung der Blutgefäße und verhindert Entzündungsvorgänge, die den Schmerz verursachen. Und auch der schmerzlindernde Effekt von Pfefferminzöl konnte in mehreren Studien nachgewiesen werden und ist vergleichbar mit der Einnahme einer Schmerztablette.

Sehr wichtig ist genügend Wasser. Das heißt: immer genug trinken – ungefähr zwei Liter pro Tag sind Pflicht! Denn wer nicht genügend Wasser zu sich nimmt, setzt sich vielfältigen gesundheitlichen Gefahren aus. Kopfschmerzen, Übelkeit, Mundtrockenheit, Durstgefühl oder auch Appetitlosigkeit sind nur der Anfang: Bei Flüssigkeitsmangel steigen auch die Risiken von Nierensteinerkrankungen, Harnwegsinfektionen oder Verstopfungen. Zudem trocknen Haut und Schleimhäute aus, wenn dem Körper zu wenig Wasser zugeführt wird. Dann gelangen Viren und Bakterien einfacher in den Körper.